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Wandern

"Wagensonnriegel"

Wandertipp „Wagensonnriegel“ (959 m ü. N.)
(Rundwanderweg Nr. 1)

Zimmerau – Rinchnacher Wald – Wagensonnriegel – Zimmerau

Tourenlänge: ca. 11 km
Zeitbedarf: ca. 4 Stunden
Steigung: insgesamt ca. 280 Höhenmeter
Wegemarkierung:  1 auf rundem, rotem Grund
Eignung für Kinder:  ab ca. 8 Jahren
Günstige Jahreszeit:  April bis Oktober

Beschreibung:
Ausgangspunkt der Wanderung ist beim Gasthof „Zur Mühle“ in Zimmerau bei Rinchnach. Rinchnach ist übrigens die ältesten Kulturstätte des Mittleren Bayerischen Waldes und große Teile der ehemaligen Klosteranlage sind bis heute erhalten geblieben (1011 gegründet, Kloster bis 1803).
Wir gehen rechts am Gasthof „Zur Mühle“ vorbei auf einer Forststraße und verfolgen die Markierung „weiße 1 auf rotem Grund“. Auf der linken Seite sehen wir auf dem Ersten Teilstück die Rinchnach (ein Bach von dem der Ort seinen Namen hat) und ein paar Häuser des kleinen Weilers Zimmerau bevor wir schließlich in den Rinchnacher Wald, einem lichten Mischwald, hauptsächlich aus Fichten, Buchen und Tannen, gelangen. Bei der Abzweigung nach 700 Metern verlassen wir die Trasse des „Pandurensteiges“ für eine Weile und folgen unserer Markierung geradeaus weiter. Nach ca. 1,5 Kilometern verlassen wir die Forstraße, die nach Kohlau führt und gehen links auf die Forstraße Richtung Wagensonnriegel weiter. Leicht ansteigend führt dieser Weg um den bewaldeten Rücken des Kohlrucks herum – bis zu einer kleinen Schutzhütte zu der wir nach ca. drei Kilometern gelangen. Hier verlassen wir schließlich diese Forststraße und  folgen linker Hand einem Steig, der uns in einem ein Kilometer kurzen, etwas steilen Anstieg das klobige Felsenriff des 959 Meter hohen Wagensonnriegels erreichen lässt. Nach Südwesten fällt das mächtige Urgesteinsmassiv fast senkrecht ab (deshalb sollten Kinder hier nicht herumtoben).
Vom Gipfelkreuz oder von der Ruhebank aus, die zum verweilen einlädt, wird der Aufstieg mit einem wunderschönen Ausblick über ein weites Meer von Baumwipfeln belohnt. Unweit von der Bank entfernt steht eine kleine Blockholzkapelle die ursprünglich für einen historischen Guntherfestzug gebaut worden ist und anschließend von starken Männern auf den Gipfel des Wagensonnriegels getragen/gezogen worden ist. Die Wanderung geht schließlich über Stock und Stein weiter, zunächst an der Nordostseite des Berges entlang. Gelegentlich wird dabei der Blick auf die Waldberge des Grenzkamms frei. Nach einem kurzen, etwas steileren Abstieg führt der Rundweg über abwechslungsreich bewachsenen Waldboden, wo es je nach Jahreszeit auch viele Blumen zu bewundern gibt. Die Vielfalt der Natur bietet laufend Anregungen, gerade auch für Kinder, die faszinierende Schönheit des Waldes erforschen zu können. Parallel zu einer Fahrstraße (= „Hochstraße“ bzw. im Winter die „Bayerwaldloipe“ von Bärnzell nach Klingenbrunn ) führt unser Weg nun in nordwestlicher Richtung weiter und mündet schließlich in eine Forststraße, die auch wieder eine Beschilderung des „Pandurensteig“ trägt. Bei einer markanten Totenbrettergruppe schließt sich unsere Rundwanderung wieder und wir folgen dem bekannten Weg zurück nach Zimmerau.

Geländestruktur:   schmale Waldwege, ein kurzes Stück steiniger Pfad, ansonsten überwiegend schöne Forstraßen.
Brotzeitstation:  Gasthof „Zur Mühle“ in Zimmerau 10 (Betriebsruhe: 15.30 – 17.30 Uhr / Montag Ruhetag)

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